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10.05.2026

10:00 Uhr

Anhörung der Flüsse: Loisach, Isel, Río Ulla

Auch heuer bringt das Journalismusfest Innsbruck wieder Journalistinnen und Journalisten zusammen mit Vermittler:innen von Informationen aus verschiedensten Regionen der Welt. An drei Tagen werden aktuelle Entwicklungen zu sozialen, politischen und kulturellen Debatten in verschiedensten Formen diskutiert und präsentiert. So auch die Rechte der Natur - ein Thema das heuer zum dritten Mal in Folge Platz im Programm findet und nun mit einer Performance zu neuen Gedanken anregen möchte.

Eine Performance zu den Rechten der Natur am Journalismusfest Innsbruck

Die Rechte der Natur gehen als Bewegung um die Welt und überall kommen ähnliche Fragen auf. Wieso braucht die Natur eine eigene Rechtspersönlichkeit? Wie soll das funktionieren? Wer soll die Natur vertreten? Was sind die Konsequenzen?

In dieser Inszenierung sprechen drei Flüsse in einer Anhörung vor dem WCLW (World Council of Living Waters): Loisach (Tirol und Bayern), Isel (Osttirol), Río Ulla (Galicien). Die Flüsse werden vom Richter befragt,, die Aussagen kommentiert und – in Zusammenarbeit mit dem Publikum – als Plädoyer zusammengefasst.

Die Loisach wird dargestellt von Ruth Geiersberger – Performerin und Schauspielerin aus München.
Katharina Zanon, freischaffende Künstlerin und Schriftstellerin aus Osttirol, leiht der Isel ihre Stimme.
Der Río Ulla in Gallizien wird vertreten durch Stefanie Zoche, eine bildende Künstlerin aus München.
Der Richter in der Performance wird gespielt von Michael Riegner, einem Völkerrechtsexperten der Universität Erfurt.

Das Konzept stammt von Claus Biegert, Autor und Umweltaktivist, und Stefanie Zoche.

Dauer der Performance: bis ca. 11:30 Uhr
Sprache: Deutsch
Freier Eintritt
Es gibt die Möglichkeit danach an einem Workshop zum Thema teilzunehmen. 

Bild zeigt den Fluss Isel mit Schotterbänken und Sandstränden. Im Hintergrund sind Berge.

die Isel überrascht immer wieder mit all ihren Facetten